Und wenn die Welt voll’ Teufel wär’…

Padre Giovani Presigas Waffen sind Klugheit, Mut, Geduld und Fingerspitzengefühl, wenn es um Leben und Tod von Entführten, um Vertriebene und um bedrohte Bauern geht.

Projektstandort in Kolumbien

Peace Entrepreneur: Giovani Presiga
Organisation: Diözese Antioquia, nördlich von Medellin
Ziele: Etablierung von entmilitarisierten Gebieten und deren wirtschaftliche Entwicklung; Vermittlung in Entführungsfällen
Zielgruppe: Dörfer in den „Zonas de paz“; Campesinos; Agrargenossenschaften; Familien von Entführungsopfern.
Kontakt:
Seit 2004

Die Projekte von Padre Giovani Presiga zielen auf eine Demilitarisierung der Diözese Antioquia, in der Nähe der gewaltbeherrschten Drogenmetropole Medellin. Immer wieder werden Dörfer von verschiedenen Guerilla- oder paramilitärischen Gruppen überfallen und geplündert. Presiga investiert in die wirtschaftliche Entwicklung von Gemeinden, die sich zu waffenfreien Zonen erklärt haben. Dazu gehören verbesserte Anbaumethoden für die Campesinos und Vermarktungsstrategien. Presiga vermittelt außerdem bei Kidnappings, mit denen sich einige Kampfgruppen finanzieren, zwischen den Entführern, die oft unerfüllbare Lösegeldforderungen stellen, und den betroffenen Familien.

Giovani Presiga wurde als Sohne eines Bauern in Antioquia geboren. Eine Karriere, die ihm von der katholischen Kirche im Vatikan angeboten wurde, hat er abgelehnt. Er sagt: „Ich möchte bei meinen Leuten bleiben.“

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